Wurde der Niederstettener ev. Pfarrer Hermann Umfrid umgebracht?

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28 Dez. 2025 07:33 - 28 Dez. 2025 07:38 #1 von atminn
Die Frage klingt spekulativ, sie ist ein Ergebnis von mehrjährigen Recherchen in deutschen Archiven, bei denen auch Umfrids Krankenakte aufgefunden worden ist.
Unbestreitbar ist sein Selbstmord-Versuch. Aber die Schnittverletzung, die er sich selbst beigebracht hat, sie war nicht tödlich, er wäre also zu retten gewesen. Daran knüpfen sich Fragen, etwa die: Wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, daß sein Versuch letztlich "erfolgreich" war?
Die Neuerscheinung
Hermann Umfrid (1892-1934). Pfarrer, Widerstandskämpfer, Naziopfer? Eine Spurensuche
dokumentiert auf 700 Seiten Umfrids Werdegang, bringt ungekürzt seine sämtlichen Aufsätze, zeigt das öffentliche Leben in Niederstetten im Jahr 1933, wie es sich in der regionalen Presse darstellt, und beleuchtet den Umgang mit Umfrid nach 1945.
Ortsgeschichte kann also mehr sein als ein unkommentierter Nachdruck von alten Zeitungsartikeln auf Hochglanzpapier. Die vorliegende Dokumentation ist zugleich der Versuch, geschichtliche Ereignisse auf seriöser Basis aufzuklären.
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Letzte Änderung: 28 Dez. 2025 07:38 von atminn.

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